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Schneeschuhwandern - das Allgäu hautnah erleben


Hoch oben, auf der Gipfelstation der Hörnerbahn bei Bolsterlang im Allgäu geht’s los. Auf beinahe 1600 Meter Höhe werden die Schneeschuhe an die Bergstiefel geschnallt. Schneeschuhe, das sind diese breiten Schlappen mit Aluminiumrahmen und Neopren-Bespannung, mit denen man durch tiefen Schnee waten kann, ohne dabei besonders tief einzusinken.

Doch ist man so hoch oben, sollte man eine Tour niemals ohne Bergführer machen und immer in einer Gruppe gehen. Der Bergführer, ausgestattet mit einem Gerät, das jeden Verschütteten findet, erklärt die Gehtechnik und warum ein breitbeiniger Gang der beste ist. Wer unfallfrei geradeaus gehen kann, beherrscht auch das Schneeschuhwandern im Handumdrehen.

Beim ersten Kilometer kommt man sich noch komisch vor – aber dann läuft’s prima: Schneeschuhwandern im Allgäu. Und man spürt genau, dass sich „Hightechgeräte“ an den Füßen befinden. Sie werden nach etwa einem Kilometer nur noch Mittel zum Zweck. Erwischt man einen Tag, an dem es im Allgäu Neuschnee gegeben hat, dann ist der Erlebniswert besonders hoch. Als ob man auf Daunen ginge, fast ein wenig schwerelos, ein völlig neues Gehgefühl, das man so noch nicht kannte. Es ist eine leichte, leise und langsame Art der Fortbewegung, perfekt um die grandiose Schneelandschaft der Allgäuer Berge auch zu genießen.

Und was für eine wunderbare Strecke hoch über Bolsterlang. Voraus der Bergführer, der jeden Berg mit Vornamen kennt. Die Gruppe geht unterhalb des Weiherkopfs vorbei, um die „Hörner“ des Allgäus zu erkunden: das Rangiswanger Horn (1616 Meter), das Sigiswanger Horn (1527 Meter) und das Ofterschwanger Horn (1393 Meter).

Ohne Hektik, das Auge nur auf das Panorama gerichtet, umgeben von den Hintersteiner Bergen, den Tannheimer und Lechtaler Bergen und noch vielen mehr. Man hat die Zeit, der Natur sehr nahe zu sein. Und immer wieder die Faszination, wie leicht man mit den Schneeschuhen durch den Tiefschnee gehen kann.

Diese Tour von Bolsterlang aus ist selbst für das Allgäu etwas Besonderes, da man in der Idylle des Allgäus Ausblicke und somit Einblicke bekommt, die man bestimmt nicht vergisst: eine Landschaft wie aus einem Winter-Bilderbuch. Und dies in etwa fünf bis sechs Stunden, Rast und viele Stopps mit eingerechnet.

Schneeschuh-Wanderungen im Allgäu führen auch zu zu spektakulären Zielen: Wasserfall-Wanderung in der Gegend um Immenstadt. Der Steigbachtobel in Immenstadt bietet eine Vielzahl schöner Wasserfälle und unberührte Natur. Oder die Eistobel-Wanderung im Westallgäu. Auf einer Tour durch den Tobel sieht man spektakuläre Strudellöcher, Wasserfälle und mehr. Diese Tour wird allerdings als gefährlich eingestuft! Oder man macht eine kombinierte Schneeschuhwanderung zum Hochseilgarten im Allgäuer Wald, verbindet die Wanderung mit einem Tandemflug oder mit einer Hüttenübernachtung.

Nirgendwo kann man besser die Faszination Schneeschuhwandern erleben wie in den Allgäuer Bergen.

S.(0-50)                                                                                            zurück zur Übersicht




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