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Drei der besonderen Sehenswürdigkeiten im Allgäu


Eine Rundreise zu den markantesten Sehenswürdigkeiten im Allgäu zu einem wunderbaren und abwechslungsreichen Erlebnis zu machen, ist alles andere als einfach. Zu viel bietet die ganze Region, Sehenswürdigkeiten praktisch hinter jeder Kurve, und immer im Hintergrund das herrliche Panorama der Alpen.

Aber es sind nicht nur die sowieso bekannten Schlösser und Burgen, wie Neuschwanstein oder Hohenschwangau, die jährlich Hunderttausende Besucher anziehen, sondern die eher versteckten, genau so interessanten Sehenswürdigkeiten, die das Allgäu so liebenswürdig machen. Wo man seine Besichtigungstour beginnt, hängt davon ab, in welcher Region des Allgäus man seine Unterkunft, also Ferienwohnung, Hotel, Pension, Ferienhaus oder Gästehaus, gebucht hat.

Mit einem guten Frühstück im Magen kann eine erste Tour zum Beispiel zu einem Weltkulturerbe der Unesco führen: zur „Wieskirche“ in Steingaden mit ihrer prunkvollen Rokoko-Ausstattung. Die Unesco schrieb als Begründung: „... ein Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft und ein außergewöhnliches Zeugnis einer untergegangenen Kultur.“ Man sollte jedoch am frühen Vormittag oder am späten Abend eine Besichtigung planen, da tagsüber Busse unzählige Besucher hier her bringen, und dann muss man sich durch die eher kleine Kirche schieben.

Südlich von Hindelang, Richtung Hinterstein, beginnt das wunderschöne Ostrachtal und damit eine Reise viele Jahrzehnte zurück. Geduckte Hütten mit großen Wasserrädern erinnern an vergangene Zeiten. Schon von weitem hört man den dumpfen und eintönigen Klang einer Hammerschmiede, deren Wasserrad von einem Wildbach angetrieben wird. In einer Hammerschmiede wird natürlich kein Korn gemahlen, hier wird geschmiedet. Schon im 15. Jahrhundert profitierte das Ostrachtal von seiner Abgeschiedenheit, denn hier wurden Spieße und Hellebarden hergestellt, von denen niemand wissen sollte. Heute stellt man auf diese traditionelle Weise ein absolutes High-Tech-Produkt her: kaltgeschmiedete Pfannen, die zu den besten der Welt zählen. Man sollte sich eine dieser Pfannen leisten, denn die Bratergebnisse sind in der Tat sensationell.

Ein kultur-historisches Erlebnis hat man im höchst gelegenen Pfarrdorf Deutschlands, in Immenstadt-Diepolz, wo sich das „Allgäuer Bergbauernmuseum“ befindet. Es ist kein Museum wie jedes andere. In unvergleichlicher Weise wird das Leben der Mensch und der Tiere in den Bergen gezeigt. Es ist ein Erlebnis-Museum, das historisches Leben und Arbeiten auf lebendige Art und Weise darstellt. Das große Gelände bietet speziell auch für Kinder ungewöhnliche Erlebnisse. Nicht nur verschiedene Spielplätze, sondern auch viele Tiere warten darauf, gefüttert und gestreichelt zu werden. Und Höhepunkt ist die typische Allgäuer Käsebrotzeit in der „Museumsalpe“ mit frischer Milch und einem grandiosen Ausblick auf das Allgäu. Natürlich bekommt man eine Käsebrotzeit auch dort, wo man sein Ferienhaus, seine Ferienwohnung, sein Hotel oder seine Pension gebucht hat, aber das Ambiente des „Allgäuer Bergbauernmuseums“ macht eine Mahlzeit zum Erlebnis.

S.(0-50)                                                                                            zurück zur Übersicht




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