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Wandern im Allgäu - der Carl-Hirnbein-Weg ein Beispiel für Familienfreundlichkeit


Die Wanderregion Allgäu ist bekannt für ihre Familienfreundlichkeit, was durch die vielen Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Hotel, Pensionen und Gästehäuser bewiesen wird, die unzählige Angebote für Familien mit Kinder anbieten. Aber auch die Gemeinden selbst sind im Bereich Familienurlaub sehr kreativ.

Da Wandern im Allgäu immer noch zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten gehört, hat man es geschafft, Wanderwege einzurichten, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant und abwechslungsreich sind. Hier ist der Carl-Hirnbein-Weg ein herausragendes Beispiel. Carl Hirnbein war Ökonom, Unternehmer und Politiker, er hat das Allgäu vor anderthalb Jahrhunderten umgekrempelt. Er war es, der etwa um 1840 den Romadur-Käse im Allgäu einführte und damit den Übergang von der Flachsbearbeitung zur Milchwirtschaft in die Wege leitete.

Der Carl-Hirnbein-Weg zwischen Missen und Weitnau führt durch ein herrliches Stück Westallgäu. Nirgendwo im Allgäu kann man mehr über dieses Urlaubsland, seine Kultur und seine Geschichte erfahren als bei einer Wanderung auf diesem Weg. Hier sein Urlaubsdomizil aufzuschlagen, das hat was. Egal ob man ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung wünscht oder lieber ein Hotel, eine Pension oder ein Gästehaus bevorzugt, im Westallgäu bleiben keine Wünsche offen. Und man erreicht von überall her den sechseinhalb Kilometer langen Carl-Hirnbein-Weg.

Auf und ab schlängelt er sich, durch lichte Wälder und über die Wiesen des Hauchenbergs, mit grandiosem Blick auf die Nagelfluhkette. Er begleitet den plätschernden Trettenbach, führt an Bienenkörben vorbei und an alten, oft hundertjährigen Scheunen.

Entlang des Wegs reihen sich 68 Erlebnisstationen, 15 drehbare Informationssäulen erzählen nicht nur vom Leben Hirnbeins, sondern geben sehr informativ Auskunft über unterschiedliche Elemente der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Allgäus.

Brennen die Füße, kühlt im Widdumtobel eine Kneippstrecke im kalten Bach. Quengeln doch einmal die Kinder, finden sie bald einen Abenteuerspielplatz mit Kletternetz, Schaukel und vielem mehr. Melden sich Hunger und Durst, wartet schon der Biergarten mit echten Allgäuer Schmankerln. Endstation ist Missen. Dort informiert ein kleines Museum über Hirnbein.

Wer noch mehr wissen will, nimmt den Rückweg über Diepolz, es ist das höchst gelegene Pfarrdorf Deutschlands auf 1037 Metern Höhe. Dort öffnete 2002 das Bergbauernmuseum mit Bauernhof, Alphütte und Käserei. Eine Multimediashow berichtet vom Existenzkampf der kleinen Bauern auf den Hängen. Ein lehrreiches Allgäu-Erlebnis für Groß und Klein.

Und kehrt man abends vom Wandern in seine Ferienwohnung, sein Ferienhaus oder in sein Hotel, seine Pension oder in sein Gästehaus zurück, dann werden vor allem die Kinder noch lange von dem Erlebten berichten.

Natürlich ist das gesamte Allgäu eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands. Es in seiner Fülle zu beschreiben ist unmöglich, aber der Carl-Hirnbein-Weg ist mit Sicherheit einer der schönsten und interessantesten Wanderwege im Allgäu.

S.(0-50)                                                                                            zurück zur Übersicht




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